Schloss/BurgDongio

Ruine Castello Dongio

Ruine Castello Dongio

Die Ruine kann besichtigt werden

Die Ruine Castello Dongio, eine Burganlage im Schweizer Kanton Tessin, schmiegt sich in eine natürliche Grotte. Als Teil einer Gruppe von Wehranlagen im Bleniotal bietet sie einen Einblick in hochmittelalterliche Bauweise und Lebensweise.

Geschichte+

Die Forschung hat die sogenannten „Case dei Pagani“ im Bleniotal, zu denen auch Castello Dongio gehört, als kleine Burganlagen identifiziert, die im Hochmittelalter, vermutlich zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert, von lokalen Adelsgeschlechtern errichtet wurden. In Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen dienten diese schwer zugänglichen Orte auch der bäuerlichen Bevölkerung als Zufluchtsort. Die Burg Dongio wurde im 15. Jahrhundert aufgegeben. Trotz fehlender schriftlicher Überlieferungen lassen sich anhand der erhaltenen Baustrukturen Rückschlüsse auf ihre einstige Bedeutung ziehen.

Lage+

Die Ruine Castello Dongio befindet sich in Dongio im Bezirk Blenio im Kanton Tessin, Schweiz, auf einer Höhe von etwa 587 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Die Überreste der Anlage fügen sich in eine natürliche Grotte ein. Der Wohntrakt, ein langgestreckter, zweigeteilter Bau, ist noch bis zu einer Höhe von drei Geschossen erhalten und zeigt Fensteröffnungen sowie eine Abortnische. Der Zugang zum Gebäude erfolgt über eine erhöhte Tür, die über eine Treppe aus Steinplatten erreichbar ist.

Nimm Mobile Geschichte mit auf die Reise

Diesen Text liest du gerade kostenlos. Mit Premium kommt dazu, was unterwegs zählt: Beschreibungen vorlesen lassen, Objekte durch die Kamera finden, Regionen offline mitnehmen.

  • Alle Beschreibungstexte, auch die der ~17.700 Premium-Objekte
  • Audio-Guide: Beschreibungen unterwegs vorlesen lassen
  • AR-Sucher: Objekte durch die Kamera sehen, mit Entfernung und Richtung
  • Unbegrenzte Merkliste

14 Tage kostenlos testen, danach ab 2,99 € im Monat. Jederzeit kündbar.

Quelle: swisscastles.ch

Text und/oder Bild dieses Objekts stammen von der verlinkten Seite und werden mit Genehmigung ihrer Betreiber verwendet; die Rechte an der verlinkten Seite liegen bei deren Urhebern. Der Altbestand führte Text- und Bildquelle in einem Feld — welcher Teil von dort stammt, lässt sich im Einzelfall nicht mehr trennen.

Lage: 46.4381, 8.9604