Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Canaschal (Trin)

Die Ruine Canaschal in Trin im Kanton Graubünden, Schweiz, ist ein Denkmal. Eine unsichere Quelle datiert die Burg auf die Jahre 714 bis 718 und schreibt sie Pippin dem Jüngeren zu. Die Geschichte der Burg ist eng mit der Herrschaft Hohentrins verbunden, die Trin zusammen mit Tamins und Reichenau bildete. Nach dem Aussterben der Herren von Hohentrins wechselte die Herrschaft und damit die Burg an die Freiherren von Wildenberg, später an die Herren von Werdenberg-Heiligenberg. Diese verpfändeten Canaschal im 14. Jahrhundert zweimal an die Freiherren von Rhäzüns. Im Jahr 1428 ging die Herrschaft an Peter von Hewen über und verblieb bis 1568 in Familienbesitz, bevor sie an Johann von Planta und später an Rudolf von Schauenstein überging. Am 2. Juli 1470 brannte die Burg aufgrund von Fahrlässigkeit im Umgang mit Feuer aus, wobei die Kinder des Vogtes und ein Dienstmädchen ums Leben kamen. Dies führte wohl zur Aufgabe der Burg. Im Jahr 1616 kaufte sich die Gemeinde Trin aus der Herrschaft Hohentrins frei.
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Lage: 46.8281, 9.3656