Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Burgberg

Die Ruine Burgberg, auch bekannt als Burg Heimenhofen, steht auf einem Felsstock über der gleichnamigen Gemeinde im Oberallgäu. Die Stätte in Bayern ist wegen der gut erhaltenen Nordwand eines Wohnturms aus dem frühen 12. Jahrhundert, die als eines der ältesten Beispiele ihrer Art im Allgäu gilt.
Geschichte+
Die Ursprünge der Höhenburg reichen bis ins frühe 12. Jahrhundert zurück. Um 1140 tauchten Burkart und Wernher von Burgberg als Dienstmänner des Hochstifts Augsburg in den Urkunden auf, die als Wohltäter für verschiedene Klöster wirkten. Nach dem Aussterben der Burgberger ging die Herrschaft um 1327 an die Herren von Rettenberg über. Nach dem Tod des letzten Rettenbergers im Jahr 1350 wurde der Besitz geteilt, und die Burg gelangte 1351 durch Verkauf an die Brüder Marquard und Oswald von Heimenhofen. Marquard behielt Burgberg, während Oswald die benachbarte Herrschaft Berghofen erwarb und den Bau der Burg Fluhenstein begann. Im 15. Jahrhundert mussten Teile der Herrschaft aufgrund finanzieller Engpässe an das Bistum Augsburg und die Grafen von Montfort verkauft werden, konnten aber später von Jörg von Heimenhofen zurückgekauft werden. Während des Bauernkrieges 1525 wurde die Burg geplündert und 1546 von Truppen des Schwäbischen Bundes besetzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.5328, 10.2895