Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Bielriet

Auf einem Bergsporn nahe Wolpertsdorf in Baden-Württemberg liegt die Ruine Bielriet, eine einstige Höhenburg. Ihre strategische Position über dem unteren Bühlertal ermöglichte einst die Kontrolle eines wichtigen Flussübergangs und Handelswegs, der Schwäbisch Hall mit Rothenburg ob der Tauber verband.
Geschichte+
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg Bielriet im Jahr 1057, als ein „Adelbraht de Bilirieth“ als Zeuge einer Schenkung an das Kloster Fulda auftrat. Später, im Jahr 1085, übertrug ein „Adelbertus de Bielrieth“ – möglicherweise ein Nachfahre – die Hälfte der Burg an das Benediktinerkloster Comburg, als er dort als Mönch eintrat. Es wird angenommen, dass die Edelfreien von Bielriet eine Seitenlinie der Grafen von Comburg-Rothenburg waren. Nach 1190 verschwand die Familie aus den Aufzeichnungen, vermutlich durch Aussterben im Mannesstamm. Um 1220/30 gelangte der Besitz durch Heirat an Schenk Walter I. von Schüpf, der jedoch eine neue Burg, Limpurg, errichten ließ. Die Burg Bielriet wurde später von limpurgischen Ministerialen bewohnt. Im späten 13. Jahrhundert wechselte die Burg mehrfach den Besitzer, darunter der Minnesänger Schenk Konrad von Limpurg.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.1569, 9.8175