Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Auersburg (Hilders)

Die Ruine Auersburg, eine Burgruine in der Gemeinde Hilders, liegt in Hessen. Sie steht auf etwa 576 Metern über dem Meeresspiegel.
Geschichte+
Die Ursprünge der Auersburg reichen weit zurück, obwohl sie erst 1214 urkundlich erwähnt wurde. Um 914 gelangte das Gebiet an Regenher von Weid, der vermutlich die erste Burg errichtete. Um 1120 erfolgte ein Neubau oder eine Erneuerung im Stil einer kleinen Ritterburg, wahrscheinlich durch die Henneberger. Die Burg lag in einem Grenzgebiet rivalisierender Herrschaften. 1214 erwarb das Kloster Fulda die Anlage, die es später als Lehen an die Herren von der Tann vergab. 1290 kam die Auersburg an Würzburg, ging aber um 1325 durch Kauf wieder an die Henneberger. Trotzdem verfiel die Burg zusehends, bis Bischof Otto II. von Wolfskeel sie 1342 zurückkaufte und Hilders zum Amtssitz machte. 1354 ließ Fürstbischof Albrecht II. von Hohenlohe die heruntergekommene Burg als Amtsschloss neu errichten. Im Jahr 1419 wurde das Schloss an die Brüder von Eberstein und die Herren von der Tann verpfändet, was 1477 zu Streitigkeiten führte. Während des Pfälzischen Bauernkriegs 1525 brannten durchziehende Bauern die Innengebäude nieder.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.5888, 9.9970