Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Amöneburg

Auf einer Basaltkuppe in Hessen, wenige Kilometer östlich von Marburg, liegt die Ruine Amöneburg. Ihr Name leitet sich vom keltischen Flussnamen „Amana“ der Ohm ab.
Geschichte+
Bereits zur Zeit der Merowinger existierte auf dem Berg eine Befestigung. Bonifatius nutzte die fränkische Festung ab 721 als Ausgangspunkt seiner Missionstätigkeit und gründete dort ein kleines Kloster sowie eine dem Erzengel Michael geweihte Kirche. In der karolingischen Epoche entwickelte sich eine Höhenburg, deren Bedeutung ab dem 9. Jahrhundert jedoch schwand. Im Jahr 1145 errichtete das Erzbistum Mainz eine neue Burg, die bereits 1165 von Landgraf Ludwig von Thüringen zerstört, aber umgehend wiederaufgebaut wurde. Nach einer Verpfändung im Jahr 1183 war die Burg ab 1222 wieder mit Mainzer Burgmannen besetzt und wurde ab 1273 zum Verwaltungssitz der oberhessischen Besitzungen des Erzbistums.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.7963, 8.9214