Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Alte Veste

In Zirndorf, im mittelfränkischen Landkreis Fürth, liegt die Ruine Alte Veste, heute bekannt durch einen Aussichtsturm. Auf dem höchsten Punkt des Rosenbergs gelegen, war sie Schauplatz historischer Ereignisse.
Geschichte+
Die Befestigung, im 13. Jahrhundert als Turmhügelburg unter dem Namen Burg Berch erwähnt, wurde 1306 von Heinrich von Berg, einem Zirndorfer Reichsministerialen, an den Burggrafen von Nürnberg verkauft, nachdem sie zuvor an einen Nürnberger Finanzmann verpfändet war. Im Städtekrieg von 1387 bis 1389 wurden die Wehranlagen der Alten Veste 1388 von den Nürnbergern zerstört. Im Dreißigjährigen Krieg, 1632, erlangte der Höhenzug um die Ruine Berühmtheit als Schauplatz einer mehrtägigen Schlacht zwischen den kaiserlichen Truppen Wallensteins und den schwedischen Streitkräften unter König Gustav II. Adolf. Nach Gefechten zogen sich die Schweden zurück, was historisch als Sieg Wallensteins gewertet wird. 1882 wurde anlässlich des 250. Jahrestages der Schlacht auf den Ruinenresten ein Aussichtsturm errichtet. Dieser Turm wurde im Zweiten Weltkrieg von der Wehrmacht als Luftabwehrstützpunkt genutzt und kurz vor Kriegsende, am 19. April 1945, gesprengt. Ein neuer Aussichtsturm wurde 1979/80 erbaut und am 17. September 1980 eingeweiht.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.4531, 10.9659