Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Alt-Wädenswil (Richterswil)

Westlich der Bahnstation Burghalden in Richterswil, Kanton Zürich, liegt die Ruine Alt-Wädenswil, eine ehemalige Burganlage. Ihre Geschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die Freiherren von Wädenswil, die 1130 erstmals in einem Stiftungsbrief des Klosters Fahr erwähnt wurden, errichteten im 13. Jahrhundert ihren Stammsitz, die Burg Alt-Wädenswil. Eine erste schriftliche Erwähnung der Burg erfolgte im Jahr 1265. Der älteste erhaltene Teil der Anlage ist der vor 1200 erbaute Freiherrenturm, dessen Aussenmauern aus massiven Findlingen bestehen. Da Rudolf III., der letzte Freiherr, keine Nachkommen hatte, veräusserte er 1287 die Herrschaft Wädenswil an das Johanniterhaus Bubikon. Wädenswil entwickelte sich daraufhin zu einer Komturei der Johanniter. Im 14. Jahrhundert entstand das Johanniterhaus als Ordensburg, ergänzt durch einen neuen Graben. Die dreizehn Räume, darunter Dormitorium, Refektorium, Konvent, eine Pilgerherberge und eine Kapelle, dienten hauptsächlich der Verwaltung der Komturei. Im 15. Jahrhundert wurde das gesamte Burggelände mit einer Zwingermauer, die mit Türmen verstärkt war, umgeben.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.2132, 8.6845