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Rotschlössle

Das Rotschlössle in Kempten, auch bekannt als Neubronnerschlößle, ist ein Patrizier-Wochenendschloss im Stadtteil St. Mang.
Geschichte+
Das Rotschlössle wurde erstmals auf einer Stadtansicht im Jahr 1559 abgebildet. Ursprünglich war es im Besitz von Bürgermeistern wie Josef König und später Ulrich Dorn. Im 18. Jahrhundert ging das Schloss an die Ulmer Patrizierfamilie Neubronner über, deren Namen es zeitweise trug. 1634 residierte der schwedische Feldmarschall Gustaf Horn hier. Ein Jahr später, während einer Pestepidemie, diente es als Sitz des Kemptener Stadtrates. Um 1850 wurde das Gebäude für Wohnzwecke und eine Käserei genutzt. Die Gemeinde St. Mang erwarb das Schloss 1927 und baute es zu Wohnungen um. Nach der Eingemeindung von St. Mang in die Stadt Kempten im Jahr 1972 ging das Anwesen in städtischen Besitz über.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.7137, 10.3298