Das Tor kann besichtigt werden
Rostocker Stadtbefestigung-Kuhtor

Das Kuhtor in Rostock ist das älteste erhaltene Stadttor Norddeutschlands und Teil der historischen Stadtbefestigung Rostocks.
Geschichte+
Der frühgotische Torturm wurde 1262 erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich führte es auf die Straßen nach Bützow und Werle. Bald darauf wurde seine Bedeutung als Hauptausfalltor nach Süden durch das Steintor abgelöst. Fortan diente es hauptsächlich dem Viehtrieb zu den Warnowwiesen, was ihm seinen heutigen Namen gab. Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Feldseite zugemauert. Nur während der Auseinandersetzungen zwischen der Stadt und den Landesherren, die zum Ersten Rostocker Erbvertrag führten, wurde es vorübergehend wieder geöffnet. Ab 1608 nutzte der Rat der Stadt das Tor als leichtes Gefängnis, eine sogenannte bürgerliche Custodie, wobei beide Seiten verschlossen wurden. Später, ab 1671, wurde es zu Wohnzwecken umfunktioniert, unter anderem für den Stadtbüchsenmacher.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Rainer Gindele
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Lage: 54.0867, 12.1436