Die Burg kann besichtigt werden
Museum
Restaurant
Ronneburg
Die Ronneburg, eine Höhenburg, erhebt sich auf einem steilen Basaltkegel in der Gemeinde Ronneburg-Altwiedermus im Main-Kinzig-Kreis in Hessen. Ihre Lage machte sie zum Namensgeber des umliegenden Hügellandes.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Ronneburg datiert auf das Jahr 1231, wobei die staufische Wehranlage vermutlich älter ist. Möglicherweise wurde sie bereits im frühen 12. Jahrhundert von Gerlach I. von Büdingen oder spätestens in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts von Gerlach II. von Büdingen errichtet. Ihr Zweck war die Sicherung der umliegenden Gerichtsbezirke und wichtiger Handelsrouten. Nach dem Aussterben der Herren von Büdingen im Mannesstamm um 1247 ging die Burg vor dem 14. Jahrhundert an die Familie von Hohenlohe über. Gottfried III. von Hohenlohe-Brauneck verkaufte sie 1313 an das Erzbistum Mainz, welches die Burg ab 1327 an die Ritter von Rockenberg verpfändete. In dieser Zeit wurde die Anlage erweitert. Zwischen 1339 und 1356 stand die Burg wieder unter der Verwaltung des Erzbistums, wobei weitere An- und Umbauten erfolgten. Ab 1424 war die Ronneburg erneut verpfändet, diesmal an den Grafen von Hanau. 1476 überschrieb der Mainzer Erzbischof Diether von Ysenburg die Burg seinem Bruder, Graf Ludwig II. von Ysenburg-Büdingen. Nach Ludwigs Tod im Jahr 1511 führte ein Erbfolgekrieg ab 1517 zu Spannungen im Büdinger Land.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.2382, 9.0604