Wohn- und Geschäftshaus
Romanushaus
In Leipzig steht das Romanushaus, eine Residenz an der Ecke Brühl und Katharinenstraße. Dieses Stadtpalais ist ein Beispiel der Leipziger Barockarchitektur, die von Dresdner Einflüssen geprägt ist.
Geschichte+
Erbaut wurde das Romanushaus zwischen 1701 und 1704 im Auftrag des damaligen Leipziger Bürgermeisters Franz Conrad Romanus. Die Entwürfe stammten vom Ratsmaurermeister Johann Gregor Fuchs. Im Jahr 1730 etablierte Romanus' Tochter, die Dichterin Christiana Mariana von Ziegler, einen Literatur- und Musiksalon in dem Gebäude. Zu diesem Zeitpunkt war das Haus bereits im Besitz von Romanus' Frau Christiana Maria, da Franz Conrad Romanus wegen Fälschung von Ratsschuldscheinen inhaftiert worden war. Sie verkaufte das Anwesen 1735 an den Hofrat Oertel, dessen Familie es 1770 an den Weinhändler George Wilhelm Richter veräußerte. Richter eröffnete 1772 das „Richtersche Café“ im zweiten Obergeschoss. Später ging das Gebäude an den Kaufmann Jacob Marcus Dufour-Pallard über und wurde im 19. Jahrhundert als „Dufours Haus“ bekannt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/sachsen/schloesser/leipzig01.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.3429, 12.3747