Antike BautenOsterburken

Römisches Kastell Osterburken

Römisches Kastell Osterburken

Die Reste des römischen Kastells können besichtigt werden

In Osterburken, Baden-Württemberg, liegt das Römische Kastell Osterburken, ein Bestandteil des UNESCO-Welterbes Obergermanisch-Raetischer Limes. Es war einst ein Posten zur Sicherung des „Vorderen Limes“. Die Anlage, die durch einen späteren Anbau zu einem Doppelkastell erweitert wurde, ist heute ein archäologischer Referenzpunkt.

Geschichte+

Das Kohortenkastell am Ufer der Kirnau wurde in einer Hügellandschaft errichtet, die bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Dendrochronologische Untersuchungen von Bauhölzern aus dem Benefiziarier-Weihebezirk datieren deren Fälldatum auf den Winter 159/160 n. Chr. Das Kohortenbad, dessen Eichenpfosten im Spätjahr 164 n. Chr. gefällt wurden, stützt die Annahme, dass der Vordere Limes kurz nach dem Tod Kaiser Antoninus Pius’ im Jahr 161 n. Chr. ausgebaut wurde. Eine römische Truppenpräsenz vor 160 n. Chr. gilt als unwahrscheinlich. Das Annexkastell, das zwischen 185 und 192 n. Chr. entstand, sicherte die bis dahin bedrohte Hangseite und beherbergte möglicherweise den Numerus Brittonum Elantiensium, der zuvor zusammen mit der 3. Aquitanierkohorte in Neckarburken stationiert war.

Lage+

Das Römische Kastell Osterburken befindet sich in der Stadt Osterburken im Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland. Es liegt auf einer Höhe von etwa 263 m über Normalnull.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:ORL_40_Annexkastell_Osttor_2.JPG

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.4270, 9.4248