Das Kastell kann besichtigt werden
Römisches Kastell Irgenhausen

In Irgenhausen, einem Ortsteil von Pfäffikon im Kanton Zürich in der Schweiz, befindet sich das Römische Kastell Irgenhausen. Als Teil des Donau-Iller-Rhein-Limes diente es der Sicherung der Rheingrenze und der Kontrolle einer wichtigen Verbindungsstraße.
Geschichte+
Die Ursprünge des Kastells werden kontrovers diskutiert. Eine Theorie datiert den Bau auf die Zeit Kaiser Diokletians um 294/295 n. Chr., zeitgleich mit ähnlichen Anlagen. Eine andere Annahme stützt sich auf Münzfunde aus der Regierungszeit Valentinians I. (364–375 n. Chr.) und vermutet eine Errichtung um 370 n. Chr. oder eine umfassende Erneuerung bestehender Bauten. Unbestreitbar ist, dass das Kastell kurz nach 400 n. Chr. geräumt und später bei Alamanneneinfällen zerstört wurde. Erste Steinfunde gab es bereits früh, doch erst 1897, als Material für einen Fabrikbau entnommen werden sollte, wurden die römischen Ursprünge erkannt. Die Antiquarische Gesellschaft Zürich erwarb das Gelände 1898 und führte bis 1908 archäologische Untersuchungen durch, wobei die Mauern restauriert und konserviert wurden. 1909 wurde das Kastell unter Bundesschutz gestellt. 1957 ging das Gelände in den Besitz der Gemeinde Pfäffikon über.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.3583, 8.7927