Die Reste des römischen Kastells können besichtigt werden
Römisches Kastell Castra Regina-Porta praetoria
In Regensburg ist das Römische Kastell Castra Regina-Porta praetoria die Keimzelle der heutigen Stadt. Als ehemaliges Legionslager der 3. italischen Legion spielte es eine zentrale Rolle an der oberen Donau und prägte die Region.
Geschichte+
Das Legionslager Castra Regina, dessen Name sich vom Fluss Regen ableitet, wurde im späten 2. Jahrhundert n. Chr. als Reaktion auf die Markomannenkriege errichtet. Eine Bauinschrift belegt die Fertigstellung im Jahr 179 n. Chr. Es umfasste eine Fläche von etwa 24,5 Hektar und verfügte über die vier Tore, darunter die noch heute erhaltene Porta Praetoria. Vor seiner Errichtung existierte bereits ein kleineres Militärlager, das Kastell Kumpfmühl, welches um 170 n. Chr. bei einem Markomanneneinfall zerstört wurde. Castra Regina erlitt mehrfach Zerstörungen, unter anderem durch Germaneneinfälle um 278 und 288 n. Chr. sowie durch die Juthungen um 357 n. Chr.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Maciek Wegrzyn
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.0201, 12.0987