Der römische Wachturm kann besichtigt werden
Römischer Wachturm 15/46

Der Limes verläuft seit Wp 15/34 leicht nach Südosten abfallend in östliche Richtung. An den heute kaum auszumachenden Überreste des 4,5 × 4,8 Meter umfassenden Steinturms Wp 15/46läßt sich ein leichter Knick erkennen. Von dort aus ist die Rätische Mauer fast genau eine West-Ost-Achse eingemessen worden. Wie die Reichs-Limes-Kommission (RLK) feststellen konnte, stand der Turm mit seiner Front in nördliche Richtung. An seinen nordwestlichen und nordöstlichen Ecken war nachträglich die Limesmauer angebaut worden. Rund fünf Meter westlich des Steinturms lag der ältere Holzturmhügel, der fast in der Mitte von der Limesmauer durchschnitten wird. Bei Wp 15/46 wurde ein in rustikaler Blockbauweise errichteter Aussichtsturm aufgestellt, der jedoch kaum etwas mit den einst am Obergermanisch-Raetischen Limes stehenden Holzwachtürmen gemeinsam hat. Von Wp 15/46 aus bestand Sichtverbindung zum südlich gelegenen Wachturm auf dem Weinsberg am rechten Donauufer und von dort zum Kastell Eining.
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Lage: 48.8835, 11.7736