Die Reste des römischen Aquädukt können besichtigt werden
Römischer Aquädukt nach Nîmes

Der Römische Aquädukt nach Nîmes in der Region Okzitanien, Frankreich, versorgte einst die römische Stadt Nemausus (heute Nîmes) mit frischem Wasser. Das Bauwerk ist besonders für seine gut erhaltenen Abschnitte bekannt, darunter der Pont du Gard, der das Tal des Gardon überbrückt.
Geschichte+
Die fast 50 Kilometer lange Wasserleitung wurde errichtet, um Wasser von den Quellen nahe Ucetia (Uzès) nach Nemausus zu transportieren. Während man lange Zeit den Bau auf etwa 19 v. Chr. datierte, deuten neuere archäologische Erkenntnisse auf eine Entstehung in der Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. hin. Täglich flossen nach der Fertigstellung rund 20.000 Kubikmeter Wasser in die Stadt, die damals etwa 20.000 Einwohner zählte. Etwa zwei Drittel der Leitung verliefen unterirdisch und mussten in den Fels gehauen werden.
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Lage: 43.9548, 4.5300