Die Reste der antike Stadt können besichtigt werden
Römische Stadt Flavia Solva

Im Leibnitzer Feld in der südlichen Steiermark, nahe der heutigen Marktgemeinde Wagna, liegt die Römische Stadt Flavia Solva. Als einstiges Municipium in der römischen Provinz Noricum gibt sie Einblicke in das Leben vor fast zweitausend Jahren.
Geschichte+
Bereits vor der römischen Besiedlung existierte an diesem Ort eine keltische Siedlung. Nach der römischen Okkupation Noricums entwickelte sich die Ansiedlung zu einem Vicus mit Holzbebauung. Unter Kaiser Vespasian wurde die Siedlung im Jahr 69 n. Chr. zur Stadt erhoben und erhielt den Namen Municipium Flavia Solva. Die Stadt wurde nach italischem Vorbild als Planstadt neu angelegt, wobei das Zentrum aus Steinbauten bestand. Ein Amphitheater ist als öffentliches Gebäude nachgewiesen, während das Forum und die Thermen im Bereich der Insulae 25 und 26 vermutet werden. Um 170 bis 175 n. Chr. erlitt die Stadt wahrscheinlich Zerstörungen während der Markomannenkriege, wurde jedoch rasch wieder aufgebaut, wenn auch auf kleinerer Fläche. Nach einer Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs im späten 3. und frühen 4. Jahrhundert war die Stadt Anfang des 5. Jahrhunderts weitgehend verlassen, wobei sich die Bevölkerung möglicherweise auf nahegelegene Höhenzüge zurückzog.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flavia_Solva_hypocaust.jpg?uselang=de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.7690, 15.5687