Museum
Rochsburg

Die Rochsburg steht auf einem Felssporn, der dreiseitig von der Zwickauer Mulde umschlossen wird. Sie befindet sich in Lunzenau-Rochsburg in Sachsen und ist ein Beispiel spätgotischer und Renaissance-Architektur in der Region.
Geschichte+
Die Gründung der Rochsburg wird im späten 12. Jahrhundert vermutet, wobei eine erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1195 stammt. Im Jahr 1283 wurden die Burggrafen von Altenburg als Lehnsnehmer der Wettiner genannt. Durch Heirat gelangte die Burg 1329 an Otto von Leisnig, dessen Nachfahre Albrecht II. sie 1448 an Heinrich, Herrn zu Gera, verkaufte. Nach einer Verpfändung und der Rückgabe an die Wettiner wurde die Rochsburg 1467 kurzzeitig von Graf von Hohnstein eingenommen, aber bereits 1469 von kursächsischen Truppen zurückerobert. Ab 1470 leitete Hugold IV. von Schleinitz Umbauarbeiten ein, die von Arnold von Westfalen betreut wurden. Nach einem Brand im Jahr 1503 tauschten die Brüder von Ende die Herrschaft Kriebstein gegen die Rochsburg ein.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 50.9441, 12.7643