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Rittergut Sachsenfeld
Das Rittergut Sachsenfeld ist ein historisches Herren- und Gutshaus im Erzgebirgskreis in Sachsen.
Geschichte+
Die Ursprünge des Ritterguts Sachsenfeld reichen bis in die Zeit vor der Reformation zurück, als es zum Besitz des Klosters Grünhain gehörte. Im Jahr 1559 erwarb Hans Schwarz, der damalige Bürgermeister von Annaberg, das Gut vom sächsischen Kurfürsten August. In den folgenden Jahrzehnten wechselten die Eigentümer häufig. Zu den Besitzern zählten Lucas Uthmann im Jahr 1569 und Junker Hans Hünerkopf ab 1580, der die Errichtung einer Erbgruft veranlasste. Ab 1593 gehörte das Gut der Familie Klinger, deren Mitglied Nikolaus Klinger sich um die Beierfelder Kirche und den Ausbau des Gutes zu einem schlossähnlichen Anwesen machte. Sein Schwiegersohn Hans Rüdiger, der das Gut 1602 übernahm, empfing hier den sächsischen Herzog Johann Georg. Nach Rüdigers Tod im Jahr 1630 und den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges ging das Gut 1644 an Veit Dietrich Wagner über, der später auch Johanngeorgenstadt gründete.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 50.5489, 12.7817