Privatbesitz
Rittergut Niederbarkhausen (Asemissen)

Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Gutes Barkhausen datiert auf den 25. Mai 1036. In diesem Jahr übertrug Bischof Meinwerk von Paderborn Zehntabgaben des Herrenhofs Barkhausen, der zum bischöflichen Tafelgut gehörte, an das Kanonikerstift Busdorf. Dieser Fronhof war mit fünf Vorwerken einer der größeren bischöflichen Hofesverbände. Im Jahr 1840 wurde das Gut zum Rittergut erhoben. Während der Revolution von 1848/49 kam es zu einem Übergriff von rund 1.000 Heuerlingen und Landarbeitern, die die Eigentümer entführten und erst nach Zugeständnissen wieder freiließen. Ein vermutlich aus dem 14. Jahrhundert stammender, ursprünglich zweigeschossiger Flucht- und Wehrturm wurde um 1870 erneuert und um ein Stockwerk erhöht. Das Herrenhaus selbst wurde 1608 erbaut und erfuhr seither mehrere Umbauten.
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Lage: 51.9709, 8.6678