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Rittergut Gerbstedt

Das Rittergut Gerbstedt, auch bekannt als Steubensches Rittergut, ist ein historisches Herren- und Gutshaus in Gerbstedt, Sachsen-Anhalt. Seine Geschichte adliger Besitzer und preußischer Verwaltung reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Ritterguts Gerbstedt und die Belehnung an die Familie von Steuben erfolgte nach 1442, als Bernd oder Hartwig Steube den Besitz von den Grafen Volker und Gebhard von Mansfeld erhielten. Die Gerbstedter Linie der Familie von Steuben endete 1605 mit Christian Ernst von Steuben, woraufhin das Gut an die Friedeburger Linie überging. Trotz des Erwerbs weiterer Ländereien, wie des Vorwerks Tresewitz im Jahr 1653 durch Martin Christoph von Steuben, konnte eine hohe Verschuldung den drohenden Zwangsverkauf nicht abwenden. Im Jahr 1720 wurde das Anwesen an die Königlich-preußische Verwaltung verpfändet. Schließlich kaufte König Friedrich Wilhelm I.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.6347, 11.6262