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Ribbeck-Haus

Das Ribbeck-Haus in Berlin-Mitte ist das älteste noch erhaltene Wohngebäude der Stadt, ein Bauwerk der Spätrenaissance.
Im Jahr 1624 ließ Kammerrat Hans Georg von Ribbeck das Haus errichten. Zwischen 1665 und 1670 wurde es in den Wiederaufbau des Alten Marstalls durch Michael Mathias Smids integriert, der im Auftrag des Großen Kurfürsten handelte. 1804 wurde ein drittes Geschoss hinzugefügt, wobei die ursprünglichen Zwerchgiebel später auf königlichen Befehl wiederhergestellt wurden. Im 19. Jahrhundert kamen Anbauten hinzu, die jedoch 1964 wieder entfernt wurden. Nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg erfolgte der Wiederaufbau bis in die frühen 1950er Jahre. Das ursprüngliche Rundbogenportal aus dem 17. Jahrhundert wurde in den 1960er Jahren durch eine Kopie ersetzt.
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Lage: 52.5159, 13.4037