Wiederaufbau
Residenzschloss Dresden
In der Altstadt von Dresden, Sachsen, Deutschland, befindet sich das Residenzschloss Dresden. Es war der Stammsitz der sächsischen Kurfürsten und Könige.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle einfache Wohnhäuser standen, die um 1220 einem Brand zum Opfer fielen. Eine erste urkundliche Erwähnung der Burganlage als „Castrum“ erfolgte 1289. Um 1400 begann unter Markgraf Wilhelm dem Einäugigen der Ausbau zu einer fürstlichen Residenz, wobei der Hausmannsturm und ein zweigeschossiger Palas errichtet wurden. Zwischen 1468 und 1480 entwickelte sich die Anlage zu einer geschlossenen Vierflügelanlage. Von 1548 bis 1556 fanden Neu- und Umbauten statt, die dem Schloss sein Renaissance-Erscheinungsbild verliehen. Ein Brand im Jahr 1701 zerstörte Teile des Schlosses, die jedoch bis 1719 im Barockstil wiederaufgebaut wurden. Ende des 19. Jahrhunderts, anlässlich der 800-Jahrfeier des Hauses Wettin, erfolgte ein weiterer großer Umbau im Neorenaissancestil. Im Zweiten Weltkrieg, am 13. Februar 1945, wurde das Schloss bei den Luftangriffen auf Dresden schwer beschädigt und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der Wiederaufbau begann nach der Wiedervereinigung und dauert bis heute an.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 51.0527, 13.7369