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Residenzschloss Darmstadt

Das Residenzschloss Darmstadt, auch als Stadtschloss bezeichnet, war die Heimstatt der Landgrafen und später der Großherzöge von Hessen-Darmstadt. Heute beherbergt es eine Bibliothek, ein Museum und Teile der Universität.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als die Grafen von Katzenelnbogen hier eine Wasserburg errichteten. Nach der Verleihung der Stadtrechte an Darmstadt im Jahr 1330 wurde die Burg ein Jahr später erstmals urkundlich erwähnt. In den folgenden zwei Jahrhunderten wurde die Anlage ausgebaut und umgestaltet, bis sie sich zu einem Schloss wandelte und Darmstadt zur Nebenresidenz der Katzenelnbogener Grafen aufstieg. Nach dem Aussterben der Grafen im Jahr 1479 fiel das Schloss an Landgraf Heinrich III. von Hessen. Unter Philipp dem Großmütigen wurde das Schloss 1518 bei einem Angriff von Franz von Sickingen teilweise zerstört und 1547 im Schmalkaldischen Krieg erneut schwer beschädigt. Landgraf Georg I. ließ die Anlage ab 1567 zu einer Renaissance-Residenz mit Gräben und Bastionen erweitern. Im Jahr 1693 wurde der Bergfried bei einem französischen Angriff zerstört.
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Lage: 49.8736, 8.6553