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Residenzschloss

Auf dem Domberg in Freising befindet sich das Residenzschloss, eine Vierflügelanlage, die bis zur Säkularisation als Sitz der Freisinger Bischöfe diente. Seine Ursprünge reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die ältesten Teile des Schlosses stammen aus dem 14. Jahrhundert, wovon noch einige Räume im Nordflügel erhalten sind. Eine Neugestaltung begann 1519 unter Bischof Philipp von der Pfalz, wobei die Hofarkaden mit ornamentalen Säulen von Stephan Rottaler aus dieser Zeit stammen. Die heutige Gestalt erhielt das Schloss hauptsächlich zwischen 1607 und 1622. An der Nordwestecke befand sich der Residenzturm, auch Khueturm genannt, dessen älteste Teile aus dem Mittelalter stammten und ursprünglich als Bergfried dienten. Dieser Turm, der auch als Gefängnis für Geistliche und später als Wasserturm genutzt wurde, erfuhr im 17. und 18. Jahrhundert Umbauten, darunter eine Welsche Haube, die später durch eine Zwiebelhaube ersetzt wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.3986, 11.7450