ResidenzEichstätt

Residenz Eichstätt

Residenz Eichstätt

Landratsamt

Der barocke Schlossbau der Residenz Eichstätt war einst der Sitz der Eichstätter Fürstbischöfe. Dieses dreiflügelige Bauwerk am Residenzplatz hat eine Ausstattung, darunter ein Treppenhaus mit einem geschmiedeten Geländer und einem Deckenfresko, das den Sturz des Phaethon darstellt, sowie der Spiegelsaal mit mythologischen Deckengemälden.

Geschichte+

Die Ursprünge der Residenz reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als unter Bischof Heribert südlich des Doms der Alte Hof als bischöfliche Hofhaltung entstand. Bis zur ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts diente dieser als Bischofsresidenz, bevor der Sitz auf die Willibaldsburg verlegt wurde. Danach nutzte das Domkapitel die Gebäude, die auch als Verwaltungssitz des Hochstifts Eichstätt dienten. Bei den Stadtbränden 1633 und 1634, verursacht durch schwedische Truppen im Dreißigjährigen Krieg, wurde der Alte Hof vollständig zerstört. Nach einem provisorischen Wiederaufbau bis 1684 begann Hofbaudirektor Jakob Engel um 1700 im Auftrag von Fürstbischof Johann Martin von Eyb mit dem Bau der neuen Residenz. Der Westflügel wurde um 1702 fertiggestellt, gefolgt vom Ostflügel.

Du möchtest mehr über dieses Objekt erfahren?

Die vollständige Beschreibung gibt es mit Premium — dazu Offline-Pakete, Audio-Guide und hochauflösende Bilder.

  • Alle Beschreibungstexte, auch die der ~17.700 Premium-Objekte
  • Audio-Guide: Beschreibungen unterwegs vorlesen lassen
  • AR-Sucher: Objekte durch die Kamera sehen, mit Entfernung und Richtung
  • Unbegrenzte Merkliste

14 Tage kostenlos testen, danach ab 2,99 € im Monat. Jederzeit kündbar.

Schon Premium und trotzdem gesperrt?

Die Anmeldung gilt je Adresse. Auf mobilegeschichte.de musst du dich einmal separat anmelden — dein Premium gilt dann auch hier.

Anmelden

Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.8914, 11.1830