Die Burgruine kann besichtigt werden
Reppiner Burgruine

Die Reppiner Burgruine, eine künstliche Ruine, erhebt sich am Südufer des Schweriner Sees in Mecklenburg-Vorpommern. Sie wurde bewusst als unvollendete Burganlage konzipiert.
Geschichte+
Die Geschichte der Reppiner Burg beginnt nicht im Mittelalter, sondern im frühen 20. Jahrhundert. Im Jahr 1907 wurde die Anlage errichtet, wobei sie von Anfang an als künstliche Ruine geplant war. Ihr neoromantischer und neogotischer Stil mit Wehrgängen und Schießscharten sollte den Eindruck einer historischen Wehranlage vermitteln, diente jedoch nie militärischen Zwecken. Die Errichtung erfolgte im Auftrag der Gemeinnützigen Gesellschaft nach den Plänen des Baudirektors Gustav Hamann. Schon vor dem Bau der Burg war die Halbinsel Reppin ein Ausflugsziel. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Gegend bereits von Slawen besiedelt war und sich hier möglicherweise ein slawischer Burgwall befand.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 53.6047, 11.4858