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Ravensburg

Die Ravensburg, ein ehemaliger Stammsitz der Freiherren Göler von Ravensburg, ist eine der bedeutendsten erhaltenen Burgen im Kraichgau. Sie steht auf einem westlichen Ausläufer des Kohlbachtals nahe Sulzfeld in Baden-Württemberg.
Geschichte+
Die Ursprünge der Ravensburg sind nicht vollständig geklärt, wobei eine Chronik aus dem 17. Jahrhundert den Baubeginn um 930 einem Ritter Rabanus zuschreibt, was heute als Legende gilt. Wahrscheinlich wurde die Burg zwischen 1220 und 1222 im Auftrag von Kaiser Friedrich II. durch den Reichsministerialen Ravan von Wimpfen und seine Söhne errichtet. Sie diente fortan als Stammsitz der Familie von Sulzfeld, die sich später Göler von Ravensburg nannte. Im Jahr 1364 war die Ravensburg zumindest teilweise allodialer Besitz der Göler, die ihren Anteil später als Lehen vom Grafen Wilhelm II. von Katzenelnbogen zurückerhielten. Ein Teil der Burg war auch an die Grafen von Oettingen verlehnt. Nach einer Phase der Bedrohung durch Aussterben im 15. Jahrhundert sicherte Martin Göler den Fortbestand der Familie, was sich in reger Bautätigkeit auf der Burg widerspiegelte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Armin S.
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.1000, 8.8742