Staatsarchiv Sigmaringen
Prinzenbau

Der Prinzenbau in Sigmaringen ist ein Schloss, das sich in das Stadtbild einfügt. Ursprünglich als fürstlicher Wohnsitz konzipiert, beherbergt der Gebäudekomplex heute das Staatsarchiv Sigmaringen und zeigt klassizistische und neogotische Architekturelemente.
Geschichte+
Der ältere Teil des Prinzenbaus entstand zwischen 1822 und 1825 unter der Leitung des fürstlichen Bauinspektors Uhl. Er diente als Residenz für Fürstin Amalie Zephyrine und war eines der ersten Gebäude außerhalb der damaligen Stadtgrenzen, eingebettet in den „Langen Garten“. Eine Erweiterung erfolgte von 1842 bis 1847 durch Bauinspektor Bröm, der den „Neuen Prinzenbau“ mit neogotischen Details und einer der ersten Warmwasserheizungen Europas versah. Das Erscheinungsbild des Palais wurde von Fürst Leopold und seiner Gemahlin Antonia geprägt. Zwischen 1988 und 1994 wurde der gesamte Komplex saniert und für die Nutzung als Staatsarchiv umgebaut, wobei historische Repräsentationsräume wie der Gartensaal, der Spiegelsaal, der Schwarze Saal und die Kapelle restauriert wurden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.0867, 9.2190