Die Reste der Festung kann besichtigt werden
Porta Claudia

Die Porta Claudia ist eine einstige Festungsanlage, strategisch an der Engstelle des Scharnitzpasses im Isartal gelegen. Nahe der bayerischen Grenze bei Mittenwald in Tirol, Österreich, sicherte sie einen wichtigen Übergang und ist heute noch als Ruine zu besichtigen.
Geschichte+
Die Errichtung der Talsperre wurde im Jahr 1633 während des Dreißigjährigen Krieges auf Anweisung von Claudia de’ Medici, Erzherzogin von Österreich und Landesfürstin von Tirol, begonnen. Die Festung, die nach ihr benannt wurde, diente der Sicherung des Übergangs von Bayern nach Tirol und wurde 1670 erweitert. Im Jahr 1786 beschrieb Goethe die Grenzbefestigung in seinen Reiseberichten. Während des Dritten Koalitionskrieges im Jahr 1805 belagerten französische Truppen unter Marschall Michel Ney die Pässe Scharnitz und Leutasch. Die Verteidigung umfasste neben den Anlagen bei Scharnitz auch die wenige Kilometer westlich gelegene Leutascher Schanz.
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Lage: 47.3961, 11.2651