KircheGreßthal

Pfarrkirche St. Bartholomäus

Pfarrkirche St. Bartholomäus

Die Kirche kann besichtigt werden

Die Pfarrkirche St. Bartholomäus in Greßthal ist ein historisches Sakralgebäude in Bayern. Ursprünglich als Eigenkirche der Schweinfurter Grafen gegründet, entwickelte sie sich zu einem religiösen Zentrum der Region.

Geschichte+

Die Christianisierung in Greßthal begann um das Jahr 600 mit der Errichtung eines Kreuzes an einem einst heidnischen Kultplatz. Im Jahr 680 wurde die erste Kirche geweiht, die dem Heiligen Matthias gewidmet war. Die Schweinfurter Grafen gründeten im 8. Jahrhundert eine Pfarrei mit Pfarrgut, das von regionaler Bedeutung war. Ab 804 gehörte Greßthal zum Kloster Fulda, dessen Äbte die Pfarrkirche im 12. Jahrhundert zu einer Kirchenburg ausbauten, deren Befestigungen später abgetragen wurden. Nach Auseinandersetzungen wechselte die Kirche 1376 in den Besitz des Hochstifts Würzburg. 1443 erhob Bischof Gottfried IV. Schenk von Limpurg Greßthal zur bischöflichen Oberpfarrei. Der erste Oberpfarrer, Eberhard von Grumbach, renovierte die Kirche und führte den Heiligen Bartholomäus als neuen Pfarrpatron ein.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.0757, 10.0370