Kulturzentrum
Palais Wittgenstein

Das Palais Wittgenstein in Düsseldorf-Karlstadt ist eine historische Residenz, die heute als Kulturzentrum dient. Es beherbergt einen Kammermusiksaal, das Düsseldorfer Marionetten-Theater und das Institut Français Düsseldorf.
Geschichte+
Das Gebäude (Haus Nr. 7) wurde nach 1790 von dem Weinhändler Heinrich Huyssen im Zuge der Besiedelung der Carlstadt errichtet. Nach Huyssen ging der Besitz an Senatspräsident Johann Theodor Jakob Reichsfreiherr von Kylmann über, später an dessen Tochter Constanze und ihren Ehemann Freiherr Phillip von Lezaack. Im Jahr 1874 erwarb Prinz Alexander zu Sayn-Wittgenstein das Haus, verließ es jedoch bereits zwei Jahre später wieder. 1878 zog der Weinhändler Eduard Hauth ein und nutzte die vorhandenen Weinkeller, wobei er 1887 den Hof unterkellern ließ. Das Tor des Palais von Paul Bogus wurde 1902 für das Haus Hauth erworben. Das benachbarte Haus Nr. 9 wurde von Gottfried Bensberg erbaut. Die Gebäude Bilker Straße 7–9 wurden später von der Landeshauptstadt Düsseldorf übernommen. Zwischen 1974 und 1976 erfolgte nach schweren Kriegsschäden eine historische Rekonstruktion der Außenfassaden und eine moderne Innengestaltung durch Architekt Alo Terhoeven. 1976 wurde das Palais Wittgenstein als Kulturzentrum eröffnet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/nrw/schloesser/duesseldorf007.html
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Lage: 51.2223, 6.7728