Landgericht Freiburg
Palais Sickingen

In Freiburg im Breisgau befindet sich das Palais Sickingen, eine historische Residenz, die heute das Landgericht beherbergt. Es wurde als Stadtpalais für eine Adelsfamilie erbaut und zeichnet sich durch seine französisch-klassizistische Architektur aus.
Geschichte+
Zwischen 1769 und 1773 entstand das Palais nach Plänen von Pierre Michel d’Ixnard als Stadtwohnsitz für Freiherr Ferdinand Sebastian von Sickingen-Hohenberg. Es wurde auf den Fundamenten älterer Gebäude errichtet, die einst der Familie Schnewlin von Landeck gehörten. Nach dem Tod des Bauherrn im Jahr 1772 bewohnten sein Sohn Kasimir und später sein Enkel, Reichsgraf Wilhelm, das Palais. Im Zuge des Endes von Vorderösterreich verließ Wilhelm Freiburg und verkaufte das Anwesen 1806 für 50.000 Gulden an das Großherzogtum Baden. Zunächst an die Freiburger Lesegesellschaft vermietet, diente es bald als großherzogliche Residenz. Zahlreiche Mitglieder des badischen Fürstenhauses, darunter Ludwig, Leopold und insbesondere Friedrich II., nutzten das Palais.
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Lage: 47.9944, 7.8518