Privatbesitz
Palais Saurau

In der Grazer Inneren Stadt steht das Palais Saurau, auch bekannt als Palais Saurau-Goeß, eine Residenz, die einst an der Stadtmauer errichtet wurde.
Geschichte+
Die Ursprünge des Palais Saurau reichen bis in die Jahre 1564 bis 1566 zurück. Freiherr Pangratz von Windischgrätz, dem Kaiser Ferdinand I. das Baugrundstück schenkte, ließ die Residenz nahe dem einstigen Paulustor errichten. Im Jahr 1629 wechselte das Palais den Besitzer, als Freiherr Friedrich von Windischgrätz es an Graf Carl von Saurau verkaufte, der als steirischer Landeshauptmann dem Gebäude seinen heutigen Namen gab. Da Windischgrätz Protestant war, musste er die Steiermark verlassen. Unter den Nachfahren der Familie Saurau erfuhr das Palais im 18. Jahrhundert eine Barockisierung und diente fortan als Stadthaus und Verwaltungssitz. Baumeister Johann Joachim Carlone war um 1694 an den Arbeiten beteiligt. Ein benachbarter Pulverturm wurde 1756 erworben und abgerissen, um den Garten zu erweitern. Nach dem Aussterben der Saurau-Linie ging das Palais 1846 in den Besitz der verwandten Familie Goeß über. Eine Restaurierung erfolgte in den Jahren 1988/89.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Palias_Saurau_Sporgasse_Graz.jpg
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Lage: 47.0731, 15.4394