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Palais Porcia

Das Palais Porcia in der Münchner Altstadt ist ein Beispiel italienischen Barocks in Bayern. Ursprünglich als erster Palast dieses Stils in der Stadt errichtet, erfuhr es Umgestaltungen und ist heute ein Bauwerk, das trotz Zerstörung im Zweiten Weltkrieg seine historische Fassade bewahrt hat.
Geschichte+
Im Jahr 1693 wurde das Palais Porcia von Hofbaumeister Enrico Zuccalli für Graf Fugger erbaut und stellte den ersten Palast im Stil des italienischen Barocks in München dar. Kurfürst Karl Albrecht schenkte das Anwesen 1731 seiner Geliebten, Gräfin Topor-Morawitzka. Seinen heutigen Namen erhielt es später nach deren Ehemann, Fürst Porcia. Eine Umgestaltung im Rokoko-Stil erfolgte 1736 durch Hofbaumeister François de Cuvilliés, der unter anderem die Balkonbalustrade durch ein Schmiedeeisengitter mit den Initialen J, T und M ersetzte. 1819 erwarb die Literarische Gesellschaft Museum das Gebäude für 70.000 Gulden und ließ einen Saal durch Leo von Klenze einbauen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.1407, 11.5747