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Palais Löschenkohl
Das Palais Löschenkohl in Regensburg ist ein Beispiel barocker Residenzarchitektur. Es diente einst als diplomatische Vertretung und prägt bis heute das Stadtbild mit seiner Fassade.
Geschichte+
Zwischen 1731 und 1733 wurde das Palais für den Bankier und Kaufmann Hieronymus Löschenkohl errichtet. Der Entwurf stammte von Johann Michael Prunner aus Linz, einem Schüler des Architekten Lucas von Hildebrandt. Nach dem Bankrott des Handelshauses Löschenkohl im Jahr 1743 bezog die Delegation des Kurfürstentums Sachsen das Gebäude, das fortan als Kursächsische Gesandtschaft am Immerwährenden Reichstag diente. Diese Funktion endete 1806 mit der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.0181, 12.0958