Privatbesitz
Palais Lengheimb

Das Palais Lengheimb, eine historische Residenz in der Grazer Inneren Stadt, wurde im späten Combaskenbarock architektonisch gestaltet. Es hat trotz schwerer Kriegsschäden seine Bedeutung bewahrt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Palais Lengheimb reichen möglicherweise bis zu einem Vorgängerbau aus dem Jahr 1512 zurück. Im Jahr 1689 erfolgte eine Parzellierung des Grundstücks, wobei Graf Bernhard von Rindsmaul, ein Regimentsrat, ein steuerfreies Areal erhielt. Er beauftragte den Baumeister Joachim Carlone mit der Errichtung des heutigen Palais. Zwischen 1719 und 1803 befand sich das Anwesen im Besitz der Familie Lengheimb, wobei ein Brand im Jahr 1719 erhebliche Schäden verursachte. Von 1804 bis 1813 gehörte es Freiherr Anton von Königsbrunn, bevor es in bürgerlichen Besitz überging. Ab 1865 beherbergte es ein Musikinstitut mit dem Buwasaal. Nach dem Abriss der Stadtmauer wurde das Palais erweitert, wobei die Fassade ihr ursprüngliches Aussehen behielt.
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Lage: 47.0693, 15.4424