Museum
Palais Herberstein

Das Palais Herberstein in Graz ist heute ein Museum in der Inneren Stadt. Seine Geschichte ist geprägt von prominenten Adelsfamilien und einer Nutzung, die es zu einem historischen Bauwerk der Steiermark macht.
Geschichte+
Die Ursprünge des Palais Herberstein liegen in der Zusammenlegung zweier Bürgerhäuser, von denen eines einst die Münzprägung beherbergte. Nach der Auflösung der Münze übertrug König Ferdinand das Gebäude im Jahr 1528 an Siegmund von Dietrichstein. Vor 1581 ging es in den Besitz von Georg Sigmund von Herberstein über, bevor es weitere Besitzerwechsel erfuhr, darunter die Freiherren von Thurn und Wilhelm von Gera. Im Jahr 1602 erwarb Hans Ulrich von Eggenberg das Anwesen, und nach dem Erwerb des Nachbarhauses durch seinen Sohn Johann Anton wurden beide Häuser zu einem Stadtpalais für die Familie Eggenberg umgestaltet. Nach dem Aussterben der männlichen Linie der Eggenberger fiel das Palais 1742 durch Erbschaft an die Familie Herberstein zurück. Graf Johann Leopold von Herberstein beauftragte daraufhin den Barockbaumeister Josef Hueber mit einem Umbau im spätbarocken Stil.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Palais_Herberstein_Graz.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.0724, 15.4368