Privatbesitz
Palais Haus zum Stein
Das Palais Haus zum Stein in Mainz ist ein romanischer Wohnturm, dessen Ursprünge bis ins späte 12. Jahrhundert zurückreichen. Es gilt als das älteste durchgehend bewohnte Gebäude der Stadt mit teilweise original erhaltener Bausubstanz aus der Mitte des 13. Jahrhunderts.
Geschichte+
Gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurde das Haus zum Stein als dreigeschossiger Wohnturm im romanischen Stil errichtet, am südöstlichen Rand des damaligen Stadtgebiets, direkt an der Stadtmauer. Als Bauherr wird ein Mitglied des adligen Patriziergeschlechts Judd vom Stein vermutet. Um 1250 war Eberhardus de Lapide der Eigentümer. Nach eigenmächtigen Umbauten und einer Erhöhung des Turms geriet er in Konflikt mit Erzbischof Christian II. von Bolanden. Um eine Schleifung zu verhindern, versprach Eberhardus, das Haus nach seinem Tod dem Mainzer Domkapitel zu überlassen, doch es blieb im Besitz der Familie Judd vom Stein, bis diese um 1500 ausstarb. 1657 war Philipp Erwein von Schönborn, der Bruder des Kurfürsten Johann Philipp von Schönborn, Besitzer.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/pfalz/schloesser/mainz10.html
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Lage: 49.9965, 8.2760