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Palais Dietrich

Das Palais Dietrich in Dessau-Roßlau ist eine Residenz aus dem 18. Jahrhundert. Ursprünglich als Stadtresidenz für Prinz Dietrich von Anhalt-Dessau erbaut, dient es heute als Kulturstätte und beherbergt eine Bibliothek.
Geschichte+
Fürst Leopold gab das Palais Dietrich zwischen 1747 und 1752 für seinen Sohn, Dietrich von Anhalt-Dessau, in Auftrag. Nach Prinz Dietrichs Tod im Jahr 1769 ging das Gebäude in den Besitz von Fürst Franz über. Dieser stellte ab 1777 Teile des Palais dem Philanthropinum zur Verfügung, das die Residenz von 1780 bis 1793 vollständig nutzte. Anschließend bewohnte Prinzessin Henriette Amalie, Dietrichs Schwester, das Palais für ein Jahr. Nach ihrem Ableben beherbergte das Gebäude die nach ihr benannte Amalienstiftung, deren Gemäldesammlung jedoch erst nach 1815 im Obergeschoss untergebracht werden konnte. Um 1820 wurden das Dach und die Fassade baulich verändert. 1927, nach der Verlegung der Gemälde in die Anhaltische Gemäldegalerie, erfolgte der Umbau des Obergeschosses zu Wohnungen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/anhalt/schloesser/dessau005.html
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Lage: 51.8378, 12.2455