ResidenzAvignon

Palais des papes d'Avignon

Palais des papes d'Avignon

Der Palast kann besichtigt werden

In Avignon, einer Stadt im französischen Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, steht der Papstpalast. Dieses Bauwerk war zwischen 1335 und 1430 die Heimstatt mehrerer Päpste und Gegenpäpste und prägte die Geschichte des Avignonesischen Papsttums.

Geschichte+

Die Geschichte des Palastes ist eng mit der Verlegung des Papstsitzes nach Avignon im Jahr 1309 verbunden, als Papst Clemens V. die Stadt zu seiner Residenz wählte. Nach ihm folgten sechs weitere Päpste und fünf Gegenpäpste, die von hier aus die Geschicke der Kirche lenkten. Der Bau des heutigen Palastes begann 1335 unter Papst Benedikt XII., der den bestehenden Bischofspalast abreißen und durch einen neuen, vierflügeligen Bau, den sogenannten Alten Palast, ersetzen ließ. Sein Nachfolger Clemens VI. verdoppelte die Größe der Anlage ab 1342 durch Erweiterungen im Süden und Westen, die den Neuen Palast bilden. Papst Innozenz VI. vollendete und sicherte das Werk nach 1352. Der Palast diente bis 1430 als päpstliche Residenz.

Vor Ort+

Besucher können den Papstpalast heute besichtigen und die Räumlichkeiten erkunden. Obwohl viele der ursprünglichen Kunstschätze und Möbel verloren gingen, bieten die erhaltenen Fresken und die Architektur einen Einblick in die Geschichte und Bedeutung dieses UNESCO-Weltkulturerbes. Der Palast dient zudem als Ort für regelmäßige Ausstellungen.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Hervé Rebours

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 43.9511, 4.8074