Museum
Palais de l'Isle

In Annecy, Frankreich, erhebt sich das Palais de l'Isle auf einer Insel im Fluss Thiou. Ursprünglich als befestigtes Haus errichtet, diente es verschiedenen Zwecken und ist heute ein Wahrzeichen der Stadt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Palais de l'Isle reichen bis ins Jahr 1132 zurück, als es erbaut wurde und im frühen 12. Jahrhundert als Hauptresidenz des Herrn von Annecy diente. Zwischen 1213 und 1320, als Annecy die Hauptstadt der Grafschaft Genf war, fungierte das Gebäude als deren Verwaltungssitz. Später wurde es zu einem Gerichtsgebäude und bis zur Französischen Revolution auch als Gefängnis genutzt. Vom Mittelalter bis 1865 beherbergte es zudem eine Münzprägeanstalt, deren Betrieb während des Zweiten Weltkriegs kurzzeitig wieder aufgenommen wurde. Am 16. Februar 1900 wurde das Palais als historisches Denkmal eingetragen und nach dem Zweiten Weltkrieg restauriert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Palais_de_l%27Isle_Annecy_%28%C3%A9t%C3%A9_2005%29.jpg?uselang=fr
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 45.8986, 6.1274