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Palais Coburg

Das Palais Coburg in Wien steht in der Inneren Stadt auf den Überresten einer ehemaligen Bastei. Seine Fassade mit freistehenden Säulen verlieh ihm einst den volkstümlichen Namen „Spargelburg“.
Geschichte+
Die Errichtung des Palais Coburg begann 1839 im Auftrag von Ferdinand Georg August von Sachsen-Coburg-Saalfeld-Koháry nach Plänen des Architekten Karl Schleps. Nach Schleps' Tod im Jahr 1840 übernahm Baumeister Adolph Korompay die Fertigstellung, die 1845 abgeschlossen wurde. Der Baugrund war durch die Heirat Ferdinands mit Maria Antonie Gabriele von Koháry in den Besitz der Familie Coburg gelangt. Obwohl das Palais bis 1848 unbewohnt blieb, zogen 1849 August von Sachsen-Coburg und Gotha mit seiner Frau Clementine d’Orléans ein. Sie nutzten Teile als Zinshaus und statteten die Prunkräume mit Insignien der französischen Königsfamilie und des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha aus.
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Lage: 48.2059, 16.3766