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Palais Brühl-Marcolini

In Dresden-Friedrichstadt steht das Palais Brühl-Marcolini, ein Gartenpalais, dessen Ursprünge bis ins späte 17. Jahrhundert zurückreichen.
Geschichte+
Bereits im späten 17. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle ein Garten, der 1718 von Reichsgraf von Manteuffel erworben wurde. 1726 ging das Anwesen in den Besitz von August dem Starken über, der es 1727 Herzog von Württemberg schenkte, dessen Gemahlin Gräfin Ursula Katharina Lubomirska eine Mätresse des Königs war. Zwischen 1727 und 1728 ließ sie vermutlich durch Johann Christoph Naumann ein Gartenpalais mit einer zentralen achteckigen Gartenhalle und einem darüberliegenden Festsaal errichten, ergänzt durch kurze Querflügel. 1736 erwarb Graf Heinrich von Brühl das Palais und beauftragte Johann Christoph Knöffel mit der Erweiterung um Seitenflügel, die einen Ehrenhof umschlossen. Die gartenseitige Hauptachse wurde ab 1741 durch den Bau des Neptunbrunnens, vollendet 1744 von Lorenzo Mattielli, gestaltet. Ab 1774 erfolgte ein weiterer Umbau durch Johann Daniel Schade und Johann Gottfried Kuntsch für den neuen Eigentümer Graf Camillo Marcolini.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Hospital_Dresden_Friedrichstadt17.jpg
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Lage: 51.0596, 13.7184