Kulturelle Einrichtung
Palais Brömserhof
Der Brömserhof in Lübeck ist ein bemerkenswertes spätbarockes Palais im Aegidienviertel der Altstadt. Es zeichnet sich durch seine für Lübeck untypische Breite und einen Ehrenhof aus, der ihm das Erscheinungsbild eines repräsentativen Corps de Logis verleiht.
Geschichte+
Das Grundstück, auf dem der Brömserhof steht, wurde bereits 1291 urkundlich erwähnt und bestand ursprünglich aus zwei landwirtschaftlich genutzten Parzellen. Im Jahr 1300 erwarb der Ratsherr Marquard Vorrade das Anwesen, welches über Generationen im Besitz seiner Patrizierfamilie blieb. Im 15. Jahrhundert wechselte es durch Heirat in den Besitz des Ritters Engelbert von Tiesenhausen und später an weitere bedeutende Lübecker Ratsfamilien wie von Calven, Brömse, Gloxin und Lüneburg. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts trägt es den Namen „Brömserhof“ nach der Familie Brömse. Das heutige Gebäude wurde nach dendrochronologischen Erkenntnissen des Dachholzes im Winter 1744/45 erbaut und im Sommer 1745 fertiggestellt, wobei Teile des Kellers und des Westgiebels aus dem 13./14. Jahrhundert stammen. Im 19. und 20. Jahrhundert erfolgten mehrere Umbauten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Broemserhof_4_2013_1.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.8637, 10.6884