Privatbesitz
Palais Breuner

Das Palais Breuner, ursprünglich aus mehreren Bürgerhäusern entstanden, entwickelte sich zu einem der Stadtpalais von Graz.
Geschichte+
Die Ursprünge des Palais reichen bis vor 1565 zurück, als an dieser Stelle ein Vorgängerbau im Besitz des Grazer Ratbürgers Marx Stempfer stand. Im selben Jahr erwarb Servatius von Teuffenbach das Anwesen und erweiterte es durch den Einbezug zweier weiterer Bürgerhäuser zu einem Renaissance-Palais, das 1570 fertiggestellt wurde. Durch Erbschaft gelangte es in den Besitz der Grafen von Breuner. Nach einem Verkauf 1639 an Graf Hans Sigmund von Wagensberg schenkte dieser es seiner verwitweten Tochter Regina, die mit Maximilian von Breuner verheiratet war. Carl Gottfried von Breuner, 1666 zum Grafen geadelt, beauftragte Baumeister Isidor Carlone mit einem Umbau. Eine Barockisierung erfolgte 1742 unter Graf Carl Adam Breuner. Eine Pulverexplosion 1822 verursachte Schäden am Trakt zur Stempfergasse. Von 1828 bis 1932 war es im Besitz der Grafen von Lamberg. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Stempfergassen-Trakt 1944 erneut durch einen Bombentreffer beschädigt. Nach Kriegsende nutzten eine Tageszeitungsredaktion, die Ärztebank und Büros die Räumlichkeiten. Eine Generalsanierung fand 1989 und 1990 statt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Palais_Breuner_Graz_Herrengasse.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.0704, 15.4397