Galerie
Palais am Festungsgraben

In Berlin-Mitte befindet sich das Palais am Festungsgraben. Ursprünglich als Wohnsitz für einen königlichen Kammerdiener erbaut, diente es später als Amtssitz des preußischen Finanzministeriums und beherbergt heute eine Galerie.
Geschichte+
König Friedrich II. von Preußen schenkte das Grundstück am 7. November 1751 seinem Kammerdiener Johann Gottfried Donner. Dieser ließ das Palais zwischen 1751 und 1753 nach Entwürfen von Christian Friedrich Feldmann errichten. Donner bewohnte eine Hälfte des Gebäudes, während die andere dem preußischen Generalmünzmeister Johann Philipp Graumann als Wohnung diente. Nach Donners Tod erwarb die königlich-preußische Finanzverwaltung das Palais und richtete dort die Dienstwohnung des Finanzministers ein, wo unter anderem Freiherr vom und zum Stein lebte. Im Jahr 1797 wurde der rechte Seitenflügel um ein Stockwerk erweitert. Ab 1808 fungierte das Palais als Amtssitz des preußischen Finanzministeriums. Zwischen 1863 und 1864 erfolgte ein Umbau nach Plänen von Georg Heinrich Bürde und Hermann von der Hude.
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Lage: 52.5186, 13.3956