Museum
Osterburg

In Weida, Thüringen, erhebt sich die Osterburg, eine Höhenburg. Ursprünglich als romanische Befestigungsanlage errichtet, war sie der Stammsitz der Vögte von Weida und prägt das Stadtbild.
Geschichte+
Die Errichtung der Osterburg erfolgte zwischen 1163 und 1193 durch Heinrich I., dem Bruder des Stadtgründers Vogt Erkenbert II. Die Anlage, anfangs als „Das feste Haus zu Weida“ bekannt, diente bis ins frühe 15. Jahrhundert als Hauptsitz der Vögte von Weida. Ihren Namen „Osterburg“ erhielt sie im 17. Jahrhundert, abgeleitet vom lateinischen Begriff für „Neuostland“, der sich auf die Region Ostthüringen bezieht. Im Bauernkrieg wurde die Burg als Gefängnis genutzt. Nach den Zerstörungen des Schmalkaldischen und des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg unter den Wettinern wiederaufgebaut und umgestaltet. Im Jahr 1785 entstand der Verbindungsbau „Röhrwasserhaus“ über der Toreinfahrt, der den beiden Haupthäusern ihre heutige Form verlieh.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 50.7725, 12.0569