Kulturelle Einrichtung
Ortenburg
Die Ortenburg in der Bautzener Altstadt ist ein historisches Wahrzeichen Sachsens. Sie steht auf einem Felsplateau über der Spree. Über Jahrhunderte diente sie als zentrale Festung der Oberlausitz und war Stammsitz der Milzener.
Geschichte+
Bereits in der Bronzezeit war der von der Spree umflossene Felssporn besiedelt. König Heinrich I. gründete hier 928 eine Landesburg nach der Eroberung des slawischen Gebiets Milzane. Unter ihm begann der Bau einer Ringmauer, die sein Sohn Otto I. vollendete und zusätzlich die Ortenburg errichten ließ. Im Jahr 1018 wurde hier der Frieden von Bautzen geschlossen. Ab 1158 gehörte die Oberlausitz als Lehen zu Böhmen, wobei die Ortenburg als Verwaltungszentrum fungierte. Die erste urkundliche Erwähnung der Ortenburg datiert auf 1405. Im 15. Jahrhundert erhielt die Burg ihre starken Befestigungen vor den Hussitenkriegen. Nach den Stadtbränden von 1401 und 1441 erfolgten Ausbauten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Maciek Wegrzyn
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Lage: 51.1831, 14.4204